Gran Canaria, Kanarische Inseln
 
 
 
Trauminsel Barbados in der Karibik
 
Strand auf Barbados
Barbados ist eine Insel und zwar die östlichste Insel der Kleinen Antillen, sie liegt im Atlantischen Ozean und ist 160 km außerhalb der Inselkette anzutreffen. Der Name kommt aus dem portugisischem "Los Barbados", die bärtigen, abgeleitet von den Bäumen, die so aussehen. Sie ist keine Insel von vulkanischen Ursprungs, sondern ist eine sogenannte Vorschwelle also ehemalige unterseeische Riffkalke, die in die Höhe wuchsen. Das Klima ist ganzjährig warm und hat nur geringe Temperaturunterschiede mit einem Jahresmittel von 26 °C. Die Regenzeit ist geht von Mai bis Oktober. Früher war die komplette Insel von einem tropischem Regenwald bedeckt, heute findet man hauptsächlich Zuckerrohrplantagen und Kulturland.

Auf einer Fläche von nur 18 Hektar sind noch Restbestände vom Tropenwaldes zu finden. Es sind nur wenige Tierarten auf der Insel zu finden. Verschiedene Affenarten, Hasen und Eidechsen findet man am häufigsten. Die Lederschildkröten legen im April und Mai an den Stränden ihre Eier ab. Es gibt auch viele Wasservögel, wie Kolibris, Möwen und Reiher. Die Barbadier sprechen die Amtssprache Englisch. 90 % der Einwohner sind Nachkommen von afrikanischen Sklaven, nur 4 % sind vorwiegend von britischer und irischer Herkunft.

Die Sklaverei wurde erst 1834 abgeschafft. In der Hauptstadt Bridgetown und seinen Vororten leben ein Drittel der Bevölkerung. Barbados ist in elf Bezirken unterteilt, die Unterteilung geht zurück bis in das Jahr 1645. An der Küste von Barbados wird Erdöl gefördert, 2005 wurden ca. 1.000 Barrel pro Tag gefördert, die Reserven werden auf 2,5 Millionen Barrel geschätzt. 1627 entstand die erste Siedlung mit 80 Engländern und 10 Sklaven. 1637 brachte ein Holländer, Peter Brown, die Zuckerrohrplantagen nach Babados. Seit dem 30. November 1966 ist die Insel unabhängig, vom Vereinigten Königreich. Die Fläche ist 430 km² groß und die Einwohnerzahl liegt bei ca. 278.000, so liegt eine Bevölkerungsdichte von 647 Einwohner auf einem km² vor.